Hausverkauf: Die Wohnkaravane ist stetig unterwegs.

Casa Bene Immotipp vom 30. August 2018

Die Sommerferien sind vorbei, der Stau am Gotthard hat sich gelegt. Bis zu den Herbstferien. Dann geht die Ferienkaravane wieder auf Reisen. Die Wohnkaravane des Hausverkaufs tut es dagegen andauernd. Sie hat keine Ferien. Ein Drittel der Schweizer Bevölkerung zieht jährlich um.

Die Zeiten wandeln sich. Und früher war alles besser, ist man gewohnt zu sagen. Das Erste stimmt, das Zweite ist der persönlichen Einschätzung überlassen. Was aber Tatsache ist: Wir sind viel mobiler geworden. Nicht nur, was die Ferien anbelangt, sondern auch was unser Wohnverhalten betrifft. Nur noch jeder 50ste Schweizer oder Schweizerin ist im Leben noch nie umgezogen. Dafür zieht rund ein Drittel der gesamten Bevölkerung jährlich um.

Wer umzieht, braucht ein neues Zuhause. Und gleichzeitig bietet er jemand anderem ein neues Zuhause an, nämlich jenes, das er verlässt. Das gibt Bewegung in den Immobilienmarkt. Und zwar sowohl bei den Mieten wie beim Eigentum. Obwohl die Eigentumsquote in der Schweiz mit rund 40% im internationalen Vergleich weiterhin tief ist, so ist sie dennoch über die Jahre angestiegen. Dazu beigetragen hat auch das Umfeld tiefer Zinsen wie auch die allgemein stabile Wirtschaftslage in der Schweiz.

Wer somit eine Immobilie verkaufen will, der darf sich freuen. Denn es gibt stets Suchende nach neuem Wohnraum, ein ganzes Drittel der Schweiz. Natürlich nicht alle am selben Ort, aber doch so, dass im grössten Teil der Schweiz der Markt in Bewegung bleibt. Das hilft schliesslich auch der Preisfindung. Denn: Je mehr Angebot und Nachfrage herrscht, desto besser lässt sich der Preis bestimmen. Und desto besser fliessen Kauf und Verkauf. Wie bei einem Reisverschluss. Womit wir wieder beim Ferienstau wären: Dort würde das Reissverschluss-Fahrprinzip zu mehr Bewegung führen. Wenn es denn jeder beherzigen würde.

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