Hausverkauf: In Szenarien zum Erfolg.

Casa Bene Immotipp vom 13. September 2018

Einem Eskimo einen Kühlschrank zu verkaufen ist schwierig. Und in der Sandwüste wird der Enteiser kaum ein Hit. Dazwischen ist aber viel möglich. Beim Hausverkauf ist dies genau so.

Sie wollen Ihr Haus verkaufen. Und nichts interessiert Sie dann mehr als der Verkaufswert. Eine professionelle Bewertung kann hier die erhofften Anhaltspunkte bringen. Wenn sie richtig durchgeführt wird. Und wenn sie richtig interpretiert wird. Denn: Der Wert eines Objektes im Allgemeinen, und hier konkret der Wert Ihres Hauses, hat immer auch sehr viele subjektive Komponenten. Entsprechend gibt es nicht den einen richtigen Wert, sondern mögliche Verkaufspreise, je nach interessierter Käuferschaft.

Ist ein Käufer sehr an Ihrem Haus interessiert und misst diesem hohen Eigennutzen zu, so ist das die beste aller Ausgangslagen. Ihr Haus zieht den Käufer magisch an, alles passt, die Zahlungsbereitschaft ist sehr hoch. Dieser Wunschkäufer steht aber nicht immer um die Ecke, manchmal kommt er gar nicht. Gerade je grösser ein Haus ist, je spezieller ein Bau und vor allem beim Renditeimmobilien mit mehreren Wohneinheiten geht es dem Käufer meistens nicht mehr um “Liebhaberei”, sondern um eine Wertanlage. Er betrachtet das Haus mit anderen Augen. Und er rechnet. Und wir wissen: Wer rechnet, der will nicht zu viel bezahlen. Dies ist für den Verkäufer nicht ideal, aber wichtig mit einzubeziehen. Deswegen ist die Interpretation einer Bewertung immer massgebend. Eine Bewertung ist keine exakte Wissenschaft mit Punktlandung, sondern vielmehr eine Basis für die Ermittlung von möglichen Verkaufsszenarien. Das optimistische Szenario mit dem Wunschkäufer, die konservative Variante mit dem “Rechner” und das gesunde Mittelmass dazwischen. Daraus wird dann der ideale Verkaufsstartpreis festgelegt. Klar und nachvollziehbar. So, dass auch ein Eskimo doch einen Kühlschrank kauft.

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