Hausverkauf: Denken Sie an die Bank des Käufers

Casa Bene Immotipp vom 28.3.2019

Wie schön ist das Gefühl, bei einem Hausverkauf einen potenziellen Käufer gefunden zu haben. Die Chemie stimmt, das Interesse des Käufers ist da und jetzt braucht es nur noch die Zusage der Bank. Der Käufer ist zuversichtlich und hat die nötigen finanziellen Mittel genauso, dass es wunderbar passt. Und dann passt es der Bank doch nicht so. Sie finanziert den Kredit nicht bis zur erhofften Höhe. Was nun?

Am Anfang steht bei jedem Verkäufer ein Wunsch. Ein Wunsch, sein Haus zum richtigen “schönen” Wert zu verkaufen. Jahre von Emotionen und Investitionen sind vergangen, der neue Käufer soll dies nun mit seinem Angebot auch so würdigen. Sie haben also eine Preisvorstellung und schreiben Ihr Haus aus. Ein oder mehrere Käufer interessieren sich und wollen ein Angebot unterbreiten. Bevor es nun weitergeht, muss die jeweilige Bank des Käufers eine sogenannte Finanzierungszusage machen. Und plötzlich kommt nun alles ins Stocken. Die Bank ist nicht bereit, zum entsprechenden Preis zu finanzieren. Sie gibt den Käufern nicht einen Kredit im Wert von 80 % des Kaufpreises, sondern nur im Wert von 60 %. Und sagt: Den Rest muss der Käufer mit seinem Eigenkapital finanzieren. Begründung: Der Preis der Immobilie ist zu hoch.

Banken wollen sich bei der Kreditvergabe absichern. Und zwar gegen tiefere Immobilienpreise und ein Notszenario, in welchem der Käufer oder dann die Bank selber die Immobilie rasch verkaufen muss. Aus diesem Grund vergibt die Bank nie 100 % der Finanzierung als Kredit, sondern nur einen Teil davon, maximal 80 %. Fällt der Wert beim Verkauf, trägt der Eigentümer mit mindestens 20 % der eigenen Mitteln das Risiko des ersten Preisverlustes. Damit die Bank berechnen kann, wie hoch ihr Kredit maximal ist, verwendet sie eine professionelle Bewertungsdatenbank, mit welcher sie die Immobilie bewertet. Weicht ihr persönlicher Preis von diesem Wert ab, weil sie eine eigene Schätzung gemacht oder ihren Idealpreis Handgelenk-mal-Pi zum Verkauf angegeben haben, stehen Sie und der Käufer nun vor einem Problem. Aus diesem Grund: Nehmen Sie vor Verkaufsbeginn immer eine professionelle Bewertung vor, damit Sie von Anfang an Wissen, was den Käufer bei der Finanzierung bei seiner Bank erwartet.

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