Hausverkauf: Besenreiner Frühlingsputz

Casa Bene Immotipp vom 7.3.2019

Der nahende Frühling ist die Zeit des “Frühlingsputzes”. Schon fast eine Institution in unserer Schweizer Kultur. Sein Haus oder seine Wohnung sauber und frisch machen, den Winter notabene verabschieden. Und wer zügelt, und das tun im Frühling viele, der sieht sich mit der Übergabe seiner Mietwohnung herausgefordert. Denn: Diese muss blitzblank abgegeben werden. Beim Verkauf einer Immobilie ist dies anders. 

Wer fürchtet den Moment nicht, an welchem der Vermieter oder Verwalter der Mietwohnung zur Übergabe erscheint. Und mit strengem Auge und spitzem Stift alles wahrnimmt und festhält, was nicht “piccobello” sauber und funktionierend dem nachfolgenden Mieter übergeben werden kann. Und wer ist dann nicht erleichtert, wenn das Übergabeprotokoll beidseitig unterzeichnet und die Wohnung endlich übergeben ist. Und man nun definitiv und ohne Altlasten in seine neuen vier Wände zurückgehen kann.

Während bei Mietobjekten die Übergabe des Hauses oder der Wohnung den mühsamsten Brocken darstellt, so ist es dies bei der Übergabe von Eigentum bei Weitem nicht. Der Käufer erwirbt das Objekt so, wie er es gesehen hat. Und die Übergabe erfolgt nach dem Prinzip “besenrein”. Besenrein bedeutet nicht, dass der Verkäufer einen “Saustall” hinterlässt, aber es bedeutet eben auch nicht, dass die Immobilie blitzblank und frisch poliert, als ob sie neu wäre, übergeben wird. Sie appelliert an eine Übergabe, in welcher die Immobilie sauber übergeben wird, aber nicht bis ins letzte Detail gereinigt werden muss. Im Endeffekt entscheiden aber die beiden Parteien zum Voraus gemeinsam, wie die Übergabe erfolgt. Will der Käufer noch grosse Innenrenovationen machen, so mag eine Reinigung gar keinen Sinn ergeben, da sie umgehend vom Baudreck überdeckt werden würde. Die beste Übergabeart beim Eigentümerwechsel ist die gemeinsame Einigung. Suchen Sie das gegenseitige Gespräch, es lohnt sich.

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