Hausverkauf: “Andere Nachfrage, andere Sitten”

Casa Bene Immotipp vom 2.8.2019

Sommerzeit ist Reisezeit. Ob man die Ferien in einem anderen Teil der Schweiz verbringt oder im Ausland, an einer Feststellung kommt man nicht vorbei: “Andere Menschen, andere Sitten”. Schon ein kleiner Abstecher in eine andere benachbarte Region, und die Menschen “ticken” nicht mehr ganz gleich. Geschweige denn, wenn man um die halbe Welt reist. Beim Hausverkauf ist dies nicht anders. Und enorm wichtig zu berücksichtigen.

 Wie es für das Reisen heisst “Andere Länder, andere Sitten”, so gilt für den Hausverkauf “Andere Nachfrage, andere Sitten”. Was bedeutet dies konkret? Verkaufen Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung in einer Region, in welcher eine sogenannte Übernachfrage nach Wohneigentum herrscht, also viel mehr Menschen Immobilien kaufen wollen, als es Immobilien im Angebot hat, so sieht Ihr Verkaufsprozess ganz anders aus, als wenn die potenzielle Käuferschaft wählerisch ist und einige Angebote zur Auswahl hat. Dies ist soweit aber keine bahnbrechende Erkenntnis. Zentral wird aber in diesem Zusammenhang die Gestaltung des Start-Verkaufspreises und des Preismechanismus in der Verhandlung. Entscheiden Sie sich für ein Bieterverfahren, legen Sie einen Startpreis fest mit Verhandlungsspielraum nach oben, setzen Sie einen fixen Preis, an welchem nicht geschraubt werden kann oder berechnen Sie den Verhandlungsspielraum nach unten mit in den Preis ein? Auch wenn die Frage banal tönt, die Antwort darauf erfordert genaue Marktkenntnisse und Fingerspitzengefühl. Aber nicht nur das. Es erfordert die Kenntnisse darob, wie die potenziellen Käufer Ihrer Immobilie “ticken”. Und hier gibt es grosse Unterschiede. Wenden Sie den falschen Preismechanismus an, gefährden Sie den Verkaufsverlauf unnötig. Das ist dann in etwa so, wie wenn Sie als Verkäufer auf Mittelwelle senden und der Käufer nur Kurzwelle empfangen kann. Dann rauscht es nur. Und das wäre schade.

Sie wollen mehr erfahren? Rufen Sie uns an:
033 821 12 66 oder kontakt@casabene.ch